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Seminar Temporale Datenbanksysteme SS 1996

Inhalt

Temporale Datenbanksysteme bieten Konzepte zur Modellierung verschiedener Zeitbegriffe in Datenbanken. Eine Zeitdimension ist die Transaktionszeit, d.h. die Zeit, zu der eine Änderung in der Datenbank eingetragen wurde. Eine Rollback-Datenbank erlaubt es, Anfragen in bezug auf frühere Zustände der Datenbank zu stellen. Eine andere Zeitdimension ist die gültige Zeit, die Zeit, zu der ein Fakt in der ``realen Welt'' gültig oder ungültig wurde. Eine historische Datenbank erlaubt Anfragen zu Ereignissen oder Zuständen in der Vergangenheit des dargestellten Wirklichkeitsbereichs. Eine temporale Datenbank unterstützt beide Zeitdimensionen. Dort kann man also z.B. fragen, wie der Kenntnisstand in der Datenbank zur Zeit A war über den Zustand der realen Welt zur Zeit B. - Bei der Modellierung von Zeit kann man Zeitpunkte betrachten oder Zeitintervalle; diese können Tupeln oder auch einzelnen Attributen zugeordnet werden (meist ist das relationale Modell die Grundlage). Temporale Datenbanken sind von Bedeutung für alle Anwendungen, in denen man in der Lage sein muss, Rechenschaft über vergangene Zustände abzulegen (z.B. viele geschäftliche, legale oder medizinische Anwendungen).

Das Seminar möchte einen Einstieg in die Forschung in diesem Gebiet geben. Behandelt werden temporale Datenmodelle und Anfragesprachen, aber auch Implementierungstechniken wie spezielle Ansätze zu Optimierung und Anfrageauswertung, Indizierung usw.

Inhalt

Hierzu gibt es im Internet eine Ausarbeitung des Seminarteilnehmers Wolfgang Schmidt zum Thema "Das Temporale Datenmodell nach Gadia" (nicht mehr verfügbar).



Letzte Änderung: 2016-12-02 ()
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